Vitamin A

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Vitamin A

Vitamin A ist im eigentlichen Sinne gar kein Vitamin, sondern besteht aus mehreren chemischen Verbindungen.
Für den Menschen gehören hierzu Retinal, Retinol, Retinsäure und Retinypalmnitat. Desweiteren 3-Dehydroretinol inklusive Aldehyds.

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Alle diese einzelnen Verbindungen können im Körper durch Reaktion ineinander überführt werden. Unser Körper ist nicht in der Lage Vitamin A abzubauen.
Er speichert dieses in der Leber und nutzt es über längere Zeiträume zum Beispiel den Wintermonaten.

Vitamin A stärkt das Nerven und Immunsystem, was es zu einem Hervorragenden Stoff zur Gesundheitsprävention macht. Bei einem gesunden Vitamin A Spiegel wird der Körper vor Bakterien, Viren und Parasiten geschützt.
Blutkörperchen, Eiweißstoffwechsel, Haut und Schleimhäute, Augen und das Knochengerüst profitieren auch vom Vitamin A.
Bei der Schwangerschaft förder das Vitamin A den embryonalen Wachstum!

Lebensmittel
Den höchsten Gehalt an Vitamin A halten die Rindsleber mit 7744 µg, Leberwurst mit 4220 µg und Höhnerleber mit 3980 µg.
(Rindfleisch hingegen enthält null Vitamin A!)
In Pflanzlichen Nahrungsmittel sind es die Süßkartoffel mit 1000 µg und reiner Karottensaft mit 950 µg.
Karotten, Kürbis und Grünkohl sind in egal welcher Form gute Vitamin A Lieferanten aber auch Spinat, Eigelb und gekochte Löwenzahnblätter.

Vitamin A1, das Pro-Vitamin A - Beta Carotin
Carotine sind Naturfarbstoffe die in viele Pflanzen vorkommen, am bekanntesten dürfte hier die Karotte sein
Beta-Carotin ist die Vorstufe (Pro-Vitamin) von Vitamin A und wird im Körper gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen.
Beta-Carotin für starke Raucher schädlich, wird laut einer Studio von 2006 gewarnt.
Wer mehr als 20 Zigaretten am Tag raucht und über 20 mg Beta-Carotin zu sich nimmt, würde sich der erhöhten Gefahr eines Lungenkrebses aussetzen.
Ein Problem dieser Studie ist hierbei das man über den normalen Nahrungsverzehr nicht auf 20 mg kommen kann.
Nichts desto trotz sollte man aufpassen wen man zum einem einer ausgewogenen Ernährung nachgeht und zusätzlich Vitamine in Tablettenform zu sich nimmt, das man nicht über diese 20 mg hinauszugehen.
Zumindest nicht über länger Zeiträume!

Das Retinol (Vitamin A1) und Beta Carotin (Pro-Vitamin A1) erhöht die Anzahl der weißen Blutkörperchen welche wiederrum mehr Antikörper gegen Krankheiten und Infektionen entwickeln.
Retinol ist ein fettlösliches essenzielles Vitamin.
Wie macht sich ein Vitamin A Mangel bemerkbar? (Hypovitaminose)

Im Allgemeinen durch erhöhte Müdigkeit, Appetitlosigkeit und einer erhöhten Gefahr von Nierensteinbildung.
Desweiteren durch einen schlechten Geruchssinn, Hörstörungen, Trockenen rauche Haut, Störung der Dunkeladaption der Augen
und nicht zuletzt erhöht es die Krebsgefahr für Lunge, Magen, Darm, Speiseröhre, Blase und Prostata und des Gebärmutterhalses!
Einen Vitamin A mangel haben Sie ab einen Wert von unter 10 µg/dl!
Diese Werte können Sie über einen Bluttest bei Ihren Hausarzt in Erfahrung bringen!

Eine Überdosierung von Vitamin A bemerken Sie am schnellsten durch ein sich Gelbfärbung der Haut. (Hypervitaminose)
Übermäßige Versorgung, über einen längeren Zeitraum von Vitamin A kann auch zu Erbrechen, Kopfschmerzen Durchfall und erhöhtem Hirndruck führen!

Vitamin A steht besonders für ein gutes Sehvermögen und gesunden Knochenwachstum.

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