Vitamin B6

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Alle 3 Vitamin B6 Verbindungen (Pyridoxin (ein Alkohol), Pyridoxamin (ein Amin), Pyridoxal (ein Aldehyd) und deren Phosphorsäureestern) sind die Vorstufe des Aktiven Vitamin Pyridoxalphosphat.

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Alle 3 Formen können durch den Stoffwechsel ineinander gewandelt werden. Ein Teil des Vitamin B6 wirkt auch als Koenzyme in rund 100 enzymatischen Prozessen. In so gut wie allen Lebensmitteln kommt Vitamin B6 in geringen Mengen vor, sodass eigentlich eine Mangelerscheinung er selten auftritt. Sollte trotzdem ein Vitamin B6 Mangel vorliegen, geht dieses meist einher mit weiteren mangel aus der Vitamin B Gruppe. Vitamin B6 ist hauptsächlich in Milchprodukten, Fleisch und Fisch zu finden, aber auch Kohl Linsen und Kartoffeln sind gute Lieferanten.

Der Bedarf an Vitamin B6 schwankt je nach zugeführten bzw. benötigten Protein. Es wird von der Deutsche Gesellschaft für Ernährung Empfohlen eine Dosis von 1,6  mg zu sich zu nehmen, dieses kann jedoch auch höher ausfallen. So die Aussage des DGE. Mehr dazu unter „Wieviel Vitamin B6 brauche ich?

Mangelerscheinungen machen sich durch folgende Anzeichen bemerkbar:

  1. Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen
  2. Wachstumsstörungen
  3. Anämien
  4. Gestörter Informationsaustausch zwischen Nerven und dem Gehirn, was zu Bewegungsstörungen führt.
  5. Schlafstörungen, Angstgefühle
  6. Muskelzucken und Krämpfe

Eine Überdosis ist auf normalem Weg nicht zu erreichen, nur durch die zuvor von Supplementen.
Sie tritt erst ab einer Menge von 500 mg pro Tag auf. Sie kann zu Empfindungsstörungen führen, zum Beispiel des Tastsinn und Temperatursinnes.

Vitamin B6 in Verbindung mit Vitamin B3
Sind für den Aufbau und Abbau von Nährstoffen zuständig

Vitamin B6 in Verbindung mit Vitamin B12 und Folsäure
Sind für den Abbau von Homocystein zuständig

Das völlige Fehlen von Vitamin B6 kann schwere Folgen haben, wie ein Experiment in den USA zeigte.
Hierbei wurde eine Gruppe von Gefängnisinsassen auf freiwilliger Basis, Essen ohne Vitamin B6 gegeben. Bereits nach einer Woche traten erste Symptome auf. Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche Kopfschmerzen und Depressionen waren hier vor allen anderen.
In der 2 Woche folgen dann Probleme mit der Haut, Spröde Lippen und Ekzeme, nach 3 Wochen kam es zu Erbrechen, Übelkeit und Durchfall.

In der 4 Woche kam es dann zum Zusammenbruch des Immunsystem und Blutarm bei einigen Beteiligten sodass das Experiment Abgebrochen werden musste.

Ein besseres Signal für eine gesunde ausgewogene Ernährung kann man nicht setzten.

Viele Vitamin B6 brauche ich?

Nach meiner Erfahrung und nach meinen Recherchen sollten sie mindestens 10 bis 40 mg Vitamin B6 täglich zu sich nehmen! Bis zu 200 mg sind absolut Ungefährlich und Obliegen den jeweiligen Gegebenheiten. Je nach Tätigkeit benötigen sie nämlich mehr Vitamin B6. So zum Beispiel wenn sie viel Sportlich aktiv sind oder regelmäßig Alkohol zu sich nehmen. Außerdem während der Schwangerschaft, beim Stillen und bei der Einnahme der Antibabypille. Auch bei der Einnahme von Antibiotika und als Diabetiker sollten sie die Menge steigern.

Wenn Sie regelmäßig Regelschmerzen haben und damit Verbunden Unterleibsschmerzen, Einschlaff und Aufwach Probleme und Heißhunger, jeweils rund eine Woche vor der Menstruation.

Kann ihnen die Einnahme von 50 bis 200 mg Vitamin B6 helfen diese Krankheit, auch PMS (prämenstruellem Syndrom) genannt in den Griff zu bekommen. Bereits nach der regelmäßigen Einnahme werden sie innerhalb von 2 Monaten eine Verbesserung  verspüren da dieses Krankheit auf einen Vitamin B6 Mangel zurückzuführen ist.

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