Yoga - ayurvedisch inspiriert

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Yoga - ayurvedisch inspiriert

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Autorin: Susanne Schönmetz • Dauer: 10 Minuten auch als Podcast •

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Yoga – ayurvedisch inspiriert. Wir befinden uns gerade in einer besonderen, noch nie dagewesenen Zeit. Plötzlich haben wir mehr freie Zeit zur Verfügung. Warum diese Zeit nicht nutzen um uns selbst zu entdecken. Eine einmalige Chance um uns selbst näher zu kommen – achtsam und Schritt für Schritt.

Yogakurs – fällt aus!

Unsere liebgewonnenen Yogakurse dürfen wir nicht mehr besuchen. Was liegt näher, als diese Zeit für eine ganz individuelle Homepraxis zu nutzen. Wenn wir den Yoga auf unsere individuelle Konstitution anpassen, wird unsere Yogapraxis noch wirksamer. Yoga – ayurvedisch inspiriert

Yoga & Geschwister

Yoga und Ayurveda haben dieselben Wurzeln. Sie sind wie Geschwister und gemeinsam sind sie höchst effektiv. Nach dem Ayurveda setzt sich das ganze Universum aus fünf Elementen zusammen und diese wirken auch in unserem Körper. Es sind Raum (oder Äther), Luft, Feuer, Wasser und Erde. Sie manifestieren sich im menschlichen Körper in den Doshas Vata, Pitta und Kapha. Jeder Mensch besitzt eine einzigartige Mischung der drei Doshas. Yoga – ayurvedisch inspiriert

Elemente der Ausprägung

Genauso individuell wie die Ausprägung der Elemente im Menschen, sind auch die Empfehlungen zu Ernährung, Gewürzen, Kräutern, Lebensstil, Massagen, Meditation und Yoga. Natürlich sollten wir dazu unseren ayurvedischen Typ und die Disharmonien einschätzen können.

Vata Dosha

Vata

Das Element Raum und Luft bilden zusammen Vata Dosha. Vata ist die energetische Kraft, die für Bewegung sorgt. Vata Menschen sind meist zartgliedrig und leicht. Sie frieren schnell und neigen zu trockener Haut und Gelenken, sichtbaren Adern und Knochen und wenig Fett. Die Verdauung ist wechselhaft und sie neigen zu Verstopfung und Blähungen. In der Jugend sind sie meist beweglich, werden aber im Alter oft steif. Yoga – ayurvedisch inspiriert

Vata-Typen sind kreativ, künstlerisch veranlagt, sensibel, begeisterungsfähig und bewegen sich gern. Sie lieben die Abwechslung und Freiheit, verlieren aber leicht den Überblick und die Konzentration. Sie neigen zu Nervosität, Schlafstörungen, Energiemangel, Instabilität, zu Zweifeln und Ängsten.

Die Übungen für den Vata-Typ sollten stabilisieren und stärken, sie sollten langsam, meditativ, erdend und harmonisierend sein. Sie sollten auf eine tiefe und langsame Atmung achten. Es fällt ihnen schwer nur still zu sitzen, deshalb sollten sie anfangs in sanften fließenden Bewegungen dynamisch üben und erst allmählich in die Statik kommen.

Vata mildernde Asanas konzentrieren sich auf den unteren Bauch, das Becken und den unteren Rücken. Den Sonnengruß üben sie langsam und regelmäßig. Standhaltungen mit beiden Beinen auf dem Boden verleihen Kraft und Erdung. Balancehaltungen fokussieren den Geist und fördern die Konzentration. Die Übungspraxis sollte allerdings nicht so anstrengend sein, dass sie zu Erschöpfung führt. Sanfte Rückbeugen befreien Vata und Vorwärtsbeugen führen in die Stille. Umkehrhaltungen wirken beruhigend und besänftigen Vata. Für Shavasana und die Tiefenentspannung sollten sie immer genügend Zeit einplanen.

Pitta Dosha

Pitta

Die Kombination aus Feuer und Wasser bildet Pitta Dosha. Es ist die feurige und transformierende Kraft. Der Pitta-Typ ist meist von durchschnittlicher Größe und Körperbau, athletisch und sportlich. Er schwitzt leicht, hat eine gute Durchblutung und warme Gliedmaßen. Pitta Menschen verfügen über ein hohes Energiepotenzial, sind leistungsstark, intelligent, energisch, dynamisch, tatkräftig und temperamentvoll. Sie sind gute Führungskräfte, neigen allerdings zu Dominanz und Ungeduld. Sie leiden unter Übersäuerung, Gereiztheit, Aggression und Burnout aufgrund von Überarbeitung und Ehrgeiz.

Wenn Pitta dominiert, sollte die Übungspraxis kühlend und entspannend sein und die Hingabe fördern. Pittas kommen beim Üben am besten vom Hitzigen ins Kühle. Sie sollten zuerst dynamisch und fordernd üben um sich auszupowern und Stress abzubauen, dann dürfen die Übungen zunehmend leichter und ruhiger werden. Asanas die auf den Bereich des Solarplexus, des Dünndarms und der Leber wirken, können Pitta besänftigen. Drehhaltungen können helfen zu entgiften. Wenn die überschüssige Aggression abgebaut ist, wirken Vorwärtsbeugen kühlend und beruhigend und fördern die Hingabe. Alles was das Loslassen fördert ist gut für Pitta. Es tut gut die Übungspraxis mit ruhigen Übungen und einer Tiefenentspannung abzuschließen. Yoga – ayurvedisch inspiriert

Kapha Dosha

Kapha

Die Elemente Erde und Wasser bilden Kapha Dosha. Kapha ist die erhaltende Kraft und das Prinzip der Struktur und Stabilität. Kapha-Menschen haben einen stabilen und schweren Körperbau. Sie haben eine langsame Verdauung und schlafen tief und lang. Sie sind eher langsam, aber von großer Stärke und Ausdauer. Ihr Langzeitgedächtnis ist gut, sie sind zuverlässig, geduldig, zufrieden, tolerant und ruhig. Loslassen fällt ihnen oft schwer. Ehrgeiz ist nicht ihre Sache und sie neigen zu Trägheit und Bequemlichkeit.

Ist Kapha dominant sollte die Übungspraxis kraftvoll, aktivierend und herausfordernd sein. Sie sollten leicht und dynamisch, anregend und fordernd üben und mindestens einmal ins Schwitzen kommen. Die Yogapraxis sollte darauf ausgerichtet sein, die Ausdauer und Energie zu erhöhen. Kapha ist nicht sehr ehrgeizig und beginnt sehr gerne im Liegen.

Es empfiehlt sich bequem zu beginnen und den Körper langsam aufzuwärmen um dann allmählich fordernder zu üben. Den Sonnengruß sollten sie regelmäßig üben, genauso kraftvolle Standhaltungen wie Utkatasana und die Kriegerhaltungen. Kapha mildernde Asanas konzentrieren sich auf den Brustkorb und Magen. Rückbeugen sind hervorragen geeignet um den Brustkorb zu weiten. Alle reinigenden und aktivierenden Atemübungen sind gut für Kapha. Die Entspannung sollte bei Kapha nicht zu lange sein und vorzugsweise am Abend.

Für jedes Dosha-Ungleichgewicht sind bestimmte Asanas empfehlenswert, das bedeutet aber nicht, dass wir auf andere Asanas verzichten sollten. Wir wollen den ganzen Körper kräftigen, entspannen und beweglich halten. Wir brauchen ein umfassendes Übungsprogramm und alle Asanatypen. Doch jeder Dosha-Typ führt ein Asana anders aus. Yoga – ayurvedisch inspiriert

  • Vata übt langsam, sanft und ohne zu starken oder plötzlichen Krafteinsatz.
  • Pitta braucht Herausforderungen, doch er sollte sich entspannen und nach einer ordentlichen Anstrengung loslassen.
  • Kapha sollte immer ein bisschen mehr tun als er für möglich hält.

Individuelles Verhältnis

Jeder Mensch wird mit einem individuellen Verhältnis der Doshas geboren. Diese Ursprungsharmonie wird im Laufe des Lebens gestört. Faktoren wie Alter, Wetter, Jahreszeit, Tageszeit, Lebensstil, Ernährung, Belastungen wie Stress oder Krankheit wirken sich auf unsere Doshas aus und sollten immer aktuell betrachtet werden.

Achtsame Selbstbeobachtung

Durch achtsame Selbstbeobachtung und Verständnis für unsere einzigartige Natur fällt es zunehmend leichter zu erkennen welches Dosha gerade im Ungleichgewicht ist. Wir können unsere körperlichen, energetischen und mentalen Eigenheiten besser berücksichtigen und mit Hilfe unserer Yogapraxis unsere Doshas harmonisieren und unsere körperlichen und geistigen Kräfte ins Gleichgewicht bringen. Yoga – ayurvedisch inspiriert

Susanne Schönmetz


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