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Dieses klassische Risotto wird mit Risotto-Reis, Gemüsebrühe, Butter und Parmesan schön sämig. Die Zwiebel bringt eine milde Würze mit, während der Käse dem Gericht eine herzhafte, leicht salzige Note gibt. Mit Basilikum oder Petersilie bekommt der Teller zum Schluss einen frischen Akzent.
Das Risotto passt als unkompliziertes Hauptgericht oder als Beilage zu gebratenem Gemüse und Pilzen. Für eine etwas kräftigere Variante kannst du einen Teil der Gemüsebrühe durch trockenen Weißwein ersetzen. Die Zubereitung braucht etwas Aufmerksamkeit, bleibt aber übersichtlich: Mit warmer Brühe und regelmäßigem Rühren entsteht ein Reisgericht, dessen cremige Konsistenz direkt aus dem Topf auf den Teller kommt. Plane rund 40 Minuten ein, davon etwa eine halbe Stunde am Herd.
Warum Risotto cremig wird
Risotto-Reis gibt beim Rühren Stärke an die Flüssigkeit ab. Zusammen mit der portionsweise zugegebenen Brühe entsteht so die sämige Konsistenz, für die das Gericht bekannt ist. Die Brühe sollte warm sein, damit der Reis beim Zugeben nicht jedes Mal stark abkühlt und gleichmäßig weitergaren kann.
Butter und Parmesan kommen erst zum Schluss dazu. Sie verbinden sich mit der stärkehaltigen Flüssigkeit und machen das Risotto besonders weich und rund im Geschmack. Rühre den Käse erst unter, wenn der Topf nicht mehr auf der heißen Herdplatte steht, damit er sich gleichmäßig verteilt.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Portionen: 4
- Vorbereitung: 10 Min.
- Garzeit: 30 Min.
- Gesamtzeit: 40 Min.
- Schwierigkeit: Einfach
Zutaten für 4 Portionen
- 1 l Gemüsebrühe
- 250 g Risotto-Reis
- 75 g Parmesan, fein gerieben; für eine vegetarische Variante mit mikrobiellem Lab wählen
- 50 g Zwiebel, fein gewürfelt
- 20 g Butter, zum Dünsten
- 30 g Butter, zum Unterrühren
- 1 EL neutrales Pflanzenöl, zum Beispiel Raps- oder Sonnenblumenöl
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Salz
- Basilikum oder Petersilie, zum Garnieren

Zubereitung
- Erhitze die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf bis zum Kochen und halte sie anschließend bei niedriger Hitze warm.
- Schneide die Zwiebel fein. Lass in einem weiten Topf 20 g Butter mit dem Pflanzenöl bei mittlerer Hitze schmelzen und dünste die Zwiebel darin, bis sie glasig ist.
- Gib den Risotto-Reis dazu und rühre gründlich, bis die Körner rundum mit dem Fett überzogen sind.
- Gieße nach und nach eine Schöpfkelle warme Brühe zum Reis. Rühre regelmäßig und warte jeweils, bis die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen ist, bevor du weitere Brühe zugibst. Koche das Risotto bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten, bis der Reis gar und die Masse cremig ist.
- Reibe während der Kochzeit den Parmesan fein. Nimm den Topf nach Ende der Garzeit vom Herd und rühre die restlichen 30 g Butter sowie den Parmesan unter.
- Schmecke das Risotto mit Salz und Pfeffer ab und lass es 2 Minuten ruhen. Verteile es auf Teller und garniere es nach Wunsch mit Basilikum oder Petersilie.
Tipps
- Für eine Weinvariante kannst du 100 ml der Gemüsebrühe durch trockenen Weißwein ersetzen und den Reis zuerst damit ablöschen.
- Risotto schmeckt frisch am besten, weil es beim Stehen weiter eindickt. Reste kannst du abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und beim Erwärmen mit etwas Brühe wieder cremiger machen.
- Wenn du das Gericht vegetarisch servierst, achte beim Parmesan auf Käse mit mikrobiellem Lab.
Häufige Fragen
Kann ich das Risotto vorbereiten?
Am besten bereitest du es frisch zu, denn beim Stehen dickt es deutlich nach. Du kannst die Zwiebel schon vorher würfeln und den Parmesan reiben.
Welcher Reis eignet sich für Risotto?
Verwende Risotto-Reis, zum Beispiel Arborio oder Carnaroli. Langkornreis ergibt nicht dieselbe cremige Konsistenz.
Kann ich den Parmesan ersetzen?
Für eine vegetarische Variante wählst du Parmesan mit mikrobiellem Lab. Eine andere Hartkäsesorte kann den Geschmack verändern, sollte aber ebenfalls fein gerieben werden.
Wie bewahre ich Reste auf?
Fülle das abgekühlte Risotto in einen geschlossenen Behälter und stelle es in den Kühlschrank. Erwärme es gründlich und gib dabei etwas Brühe dazu, damit es wieder geschmeidiger wird.



